Aktuelles

Bitte beachten: Die Kapelle ist ab diesem Montag wieder täglich geöffnet
von 7.30 Uhr – 18 Uhr. Herzlichen Dank denjenigen, die montags auf die Kapelle aufpassen!
Die Gruft bleibt aus Sicherheitsgründen (Brandschutz) montags vorerst geschlossen.
Sie ist von Dienstag bis Sonntag zeitgleich zum Wallfahrtsladen von 10 -16
geöffnet.
Ein wichtiger Hinweis im Blick auf Weihnachten: auf ärztlichen Rat hin muss der Christkindlsegen in der Weihnachtszeit 2022/23 leider entfallen.

Im Folgenden finden Sie:

    1. Die aktuelle Gottesdienstordnung
    2. Einen Bericht über den Abschied der Armen Schulschwestern am 30.10.22 und wie es weitergeht.
    3. Ein Vortrag von Kurat Schweiger über den Wallfahrtsort Birkenstein vom 17.5.21
    1. Aktuelle Gottesdienstordnung

Dienstag     29.11.                 Dienstag der 1. Adventswoche
10.00 Uhr Hl. Messe f. + Andreas Hermann

Mittwoch    30.11.                 HL. ANDREAS, Apostel
18.30 Uhr Rosenkranz
19.00 Uhr Hl. Messe f. + Leonhard Huber zum Jahresgedenken                                                    19.30 Uhr – 20.30 Uhr Anbetung

Donnerstag   1.12.                 Donnerstag der 1. Adventswoche
10.00 Uhr Hl. Messe f. + Ursula und Maria

Freitag          2.12.                 Hl. Luzius, Bischof, Märtyrer
7.30 Uhr Hl. Messe zum Dank Habermann

Samstag        3.12.                 Hl. Franz Xaver, Ordenspriester, Glaubensbote
14.00 Uhr Taufe

15.00 Uhr – 16.00 Uhr Beichtgelegenheit

17.00 Uhr Hl. Messe zum Dank Flueeck

17.00 Uhr Rosenkranz entfälll!

18.30 Uhr Andacht DJK Ottenhofen

Sonntag        4.12.                 2. ADVENT

7.30 Uhr Hl. Messe f. + Wolfgang Lechner

9.15 Uhr – 9:45 Uhr Beichtgelegenheit

10.00 Uhr Hl. Messe f. +Anneliese Schnalzger

 

2. Bericht über den Abschied der Armen Schulschwestern und wie es weitergeht.

Um sich des Ausmaßes des Weggangs der Armen Schulschwestern bewusst zu werden, tut ein kurzer Rückblick gut:

Wann und warum kamen die Armen Schulschwestern 1873 nach Birkenstein?

Georg Lankensperger, ein Münchner Hofwagenfabrikant, wollte mit seinem Vermögen für das Leitzachtal etwas Gutes tun. Um dem akuten Bildungsstand der Bevölkerung abzuhelfen und das durch die Säkularisation heruntergekommene Wallfahrtsleben – auch die Kapelle befand sich einem schlechten baulichen Zustand – zu neuer Blüte zu verhelfen, erbaute er 1839 das Kuratenhaus und danach ein Kloster, damit der erst neu gegründete Orden der Armen Schulschwestern hierher komme und die Kinder unterrichte.
Am 13. März 1849 zogen die Schulschwestern ein. Die Schule zählte damals 19 Werktags- und sechs Feiertagsschüler. Im Kloster befanden sich zwei Klassenzimmer. Nach dem Neubau der Volksschule in Fischbachau fand im Jahre 1966 eine 117jährige Tradition ihr Ende. Die Schwestern unterrichteten dann noch bis 2005 in den Schulen von Fischbachau und Elbach.

Welche Aufgaben übernahmen die Schwestern über den Schulunterricht hinaus?

Als 1915 der Mesner der Kapelle verstarb, übernahmen die Schulschwestern auch die Aufgaben für die Kapelle: Mesnerdienste, Aufräumarbeiten, den Organistendienst und auch den Wallfahrtsladen. Ab 1986 übernahmen sie auch das Sekretariat der Wallfahrtskuratie und die Organisation der Wallfahrten. Noch vor 50 Jahren zählte der Konvent 12 Schwestern. Im Jahre 2022 waren es noch drei:

– Schwester Eresta Mayr (85) war seit 1959 in Birkenstein. Nach Tätigkeiten im Wallfahrtsladen versah sie seit 1986 den Mesnerdienst und kümmerte sich um die Organisation der Wallfahrten. Sie war auch bis zuletzt Oberin.

– Schwester Theofrieda Suttner (82) war seit 1969 in Birkenstein. Sie war bis 2005 Lehrerin in den umliegenden Schulen für Handarbeit und Werken, danach in der Kapelle Aushilfsmesnerin und kümmerte sich um den Außenbereich der Kapelle (z.B. Freialtar, Schaukästen usw.).

– Schwester Irmgard Hagn (74) war seit 2010 in Birkenstein und sorgte sich um Küche, Haus und Garten. Zuvor war sie an verschiedenen Orten Lehrerin für Hauswirtschaft gewesen.

Warum sind die Schwestern gegangen?

Aus Altersgründen und wegen mangelndem Ordensnachwuchs haben sie bereits vor drei Jahren in Erwägung gezogen Birkenstein zu verlassen und gleichzeitig die Bistumsleitung gebeten, sich um eine angemessene Nachfolgelösung zu bemühen.

Ein großes Vergelt’s Gott zum Abschied

Insgesamt 173 Jahre wirkten also die Armen Schulschwestern segensreich am Wallfahrtsort und in der Schule. Anlass genug, um den letzten drei verbliebenen Schwestern einen gebührenden Abschied zu bereiten. Erzbischof Kardinal Marx kam, um am 30. Oktober im Martinsmünster die Abschiedsmesse zu feiern. In seiner Predigt würdigte er die Bedeutung des Wallfahrtsortes Birkenstein und damit auch den Dienst der Schwestern. Auch Abt Markus Eller vom Benediktinerkloster Scheyern fand sich neben anderen Geistlichen ein. Nach dem von den Chören des Pfarrverbandes gestalteten Festgottesdienst erfolgte mit Fahnenabordnungen der Ortsvereine und der Blaskapelle Fischbachau ein Kirchenzug zum Klostersaal, wo ein Stehempfang stattfand. Bürgermeister Stefan Deingruber, Pfarrer Josef Spitzhirn und Kurat Hans Schweiger sprachen dabei Dankesworte und überreichten Abschiedsgeschenke. Auch ein Grußwort der durch Krankheit verhinderten Provinzoberin wurde verlesen. Danach konnten sich alle von den Schwestern persönlich verabschieden. An dieser Stelle ein ganz herzliches Vergelt’s Gott allen, die auf irgendeine Weise zum Gelingen dieses Abschieds einen Beitrag geleistet haben!

Wie geht es weiter?

Die Bistumsleitung und auch Kurat Hans Schweiger sind mit einer Ordensgemeinschaft im Gespräch. Es gibt noch einiges zu klären. Ich hoffe sehr, dass in nächster Zeit offiziell bekannt gegeben wird, wer wann kommen wird.

Kurat Hans Schweiger

3. Link zum Vortrag von Kurat Schweiger über den Wallfahrtsort Birkenstein am 17.5.21

Kurat Schweiger Vortrag Radio Horeb

 

Denn der HERR, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; er wird dich nicht verlassen.

5. Mose 4,31