Aktuelles

Bitte beachten:

Die Kapelle ist täglich von Montag – Sonntag von 7.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die Gruft ist aus Sicherheitsgründen (Brandschutz) vorerst am Montag geschlossen. Sie ist während der Öffnungszeiten des Wallfahrtsladens (Dienstag – Sonntag von 10-12 und 14 – 16 Uhr) geöffnet. In dieser Zeit können am Wallfahrtsladen auch Messintentionen angegeben werden. Selbstverständlich ist es auch wie bisher möglich, nach einem Gottesdienst in der Sakristei bei Kurat Hans Schweiger Messintentionen anzugeben.   

Im Folgenden finden Sie:

    1. Die aktuelle Gottesdienstordnung
    2. Einen Bericht über den Abschied der Armen Schulschwestern am 30.10.22 und wie es weitergeht.
    3. Ein Vortrag von Kurat Schweiger über den Wallfahrtsort Birkenstein vom 17.5.21
    1. 1. Aktuelle Gottesdienstordnung

Sonntag          5.2.                 5. SONNTAG IM JAHRESKREIS
7.30 Uhr Hl. Messe in den Anliegen der Wallfahrer                                                                                        Großhöhenrain
9.15 Uhr – 9:45 Uhr Beichtgelegenheit
10.00 Uhr Hl. Messe für + Werner Marx

Dienstag 7.2. Dienstag der 5. Woche im Jahreskreis
10.00 Uhr Hl. Messe für eine gute Sterbestunde

Mittwoch 8.2. Hl. Hieronymus Ämiliani und hl. Josefine Bakhita
18.30 Uhr Rosenkranz
19.00 Uhr Hl. Messe für + Hans Seemüller
19.30 Uhr – 20.30 Uhr Anbetung

Donnerstag 9.2. Hl. Alto, Abt, Glaubensbote
7.30 Uhr Hl. Messe für + Angehörige v. Kurat Schweiger

Freitag 10.2. Hl. Scholastika, Jungfrau
7.30 Uhr Hl. Messe für + Schwestern und Kuraten von Birkenstein

Samstag 11.2. Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes
10.00 Uhr Hl. Messe für + Angehörige Reischl und Kaspar Michael
14.00 Uhr Trauung
15.00 Uhr – 16.00 Uhr Beichtgelegenheit
17.00 Uhr Rosenkranz

Sonntag 12.2. 6. SONNTAG IM JAHRESKREIS
7.30 Uhr Hl. Messe nach Meinung Kaffl
9.15 Uhr – 9:45 Uhr Beichtgelegenheit
10.00 Uhr Hl. Messe für + Marianne und Herbert Peschke

Montag 13.2. Montag der 6. Woche im Jahreskreis
18.30 Uhr Fatimafeier (Rosenkranz und Hl. Messe)

Dienstag 14.2. Hl. Cyrill (Konst.)u.hl. Methodius, Glaubensb. Patrone Europas
10.00 Uhr Hl. Messe nach Meinung Wieczorek

Mittwoch 15.2. Mittwoch der 6. Woche im Jahreskreis
18.30 Uhr Rosenkranz
19.00 Uhr Hl. Messe für + Josef Rummel
19.30 Uhr – 20.30 Uhr Anbetung

Donnerstag 16.2. Donnerstag der 6. Woche im Jahreskreis
10.00 Uhr Hl. Messe für die Armen Seelen

Freitag 17.2. Hll. Gründer des Servitenordens
7.30 Uhr Hl. Messe für Jakob Maier

Samstag 18.2. Samstag der 6. Woche im Jahreskreis
10.00 Uhr Hl. Messe für + Inge Schöbl
14.00 Uhr Taufe
15.00 Uhr – 16.00 Uhr Beichtgelegenheit
17.00 Uhr Rosenkranz

Sonntag 19.2.  7. Sonntag im Jahreskreis
7.30 Uhr Hl. Messe für + Antonie Wiesner
9.15 Uhr Beichtgelegenheit
10.00 Uhr Hl. Messe für + Angehörige der Familien Estner und Trickl

2. Bericht über den Abschied der Armen Schulschwestern und wie es weitergeht.

Um sich des Ausmaßes des Weggangs der Armen Schulschwestern bewusst zu werden, tut ein kurzer Rückblick gut:

Wann und warum kamen die Armen Schulschwestern 1873 nach Birkenstein?

Georg Lankensperger, ein Münchner Hofwagenfabrikant, wollte mit seinem Vermögen für das Leitzachtal etwas Gutes tun. Um dem akuten Bildungsstand der Bevölkerung abzuhelfen und das durch die Säkularisation heruntergekommene Wallfahrtsleben – auch die Kapelle befand sich einem schlechten baulichen Zustand – zu neuer Blüte zu verhelfen, erbaute er 1839 das Kuratenhaus und danach ein Kloster, damit der erst neu gegründete Orden der Armen Schulschwestern hierher komme und die Kinder unterrichte.
Am 13. März 1849 zogen die Schulschwestern ein. Die Schule zählte damals 19 Werktags- und sechs Feiertagsschüler. Im Kloster befanden sich zwei Klassenzimmer. Nach dem Neubau der Volksschule in Fischbachau fand im Jahre 1966 eine 117jährige Tradition ihr Ende. Die Schwestern unterrichteten dann noch bis 2005 in den Schulen von Fischbachau und Elbach.

Welche Aufgaben übernahmen die Schwestern über den Schulunterricht hinaus?

Als 1915 der Mesner der Kapelle verstarb, übernahmen die Schulschwestern auch die Aufgaben für die Kapelle: Mesnerdienste, Aufräumarbeiten, den Organistendienst und auch den Wallfahrtsladen. Ab 1986 übernahmen sie auch das Sekretariat der Wallfahrtskuratie und die Organisation der Wallfahrten. Noch vor 50 Jahren zählte der Konvent 12 Schwestern. Im Jahre 2022 waren es noch drei:

– Schwester Eresta Mayr (85) war seit 1959 in Birkenstein. Nach Tätigkeiten im Wallfahrtsladen versah sie seit 1986 den Mesnerdienst und kümmerte sich um die Organisation der Wallfahrten. Sie war auch bis zuletzt Oberin.

– Schwester Theofrieda Suttner (82) war seit 1969 in Birkenstein. Sie war bis 2005 Lehrerin in den umliegenden Schulen für Handarbeit und Werken, danach in der Kapelle Aushilfsmesnerin und kümmerte sich um den Außenbereich der Kapelle (z.B. Freialtar, Schaukästen usw.).

– Schwester Irmgard Hagn (74) war seit 2010 in Birkenstein und sorgte sich um Küche, Haus und Garten. Zuvor war sie an verschiedenen Orten Lehrerin für Hauswirtschaft gewesen.

Warum sind die Schwestern gegangen?

Aus Altersgründen und wegen mangelndem Ordensnachwuchs haben sie bereits vor drei Jahren in Erwägung gezogen Birkenstein zu verlassen und gleichzeitig die Bistumsleitung gebeten, sich um eine angemessene Nachfolgelösung zu bemühen.

Ein großes Vergelt’s Gott zum Abschied

Insgesamt 173 Jahre wirkten also die Armen Schulschwestern segensreich am Wallfahrtsort und in der Schule. Anlass genug, um den letzten drei verbliebenen Schwestern einen gebührenden Abschied zu bereiten. Erzbischof Kardinal Marx kam, um am 30. Oktober im Martinsmünster die Abschiedsmesse zu feiern. In seiner Predigt würdigte er die Bedeutung des Wallfahrtsortes Birkenstein und damit auch den Dienst der Schwestern. Auch Abt Markus Eller vom Benediktinerkloster Scheyern fand sich neben anderen Geistlichen ein. Nach dem von den Chören des Pfarrverbandes gestalteten Festgottesdienst erfolgte mit Fahnenabordnungen der Ortsvereine und der Blaskapelle Fischbachau ein Kirchenzug zum Klostersaal, wo ein Stehempfang stattfand. Bürgermeister Stefan Deingruber, Pfarrer Josef Spitzhirn und Kurat Hans Schweiger sprachen dabei Dankesworte und überreichten Abschiedsgeschenke. Auch ein Grußwort der durch Krankheit verhinderten Provinzoberin wurde verlesen. Danach konnten sich alle von den Schwestern persönlich verabschieden. An dieser Stelle ein ganz herzliches Vergelt’s Gott allen, die auf irgendeine Weise zum Gelingen dieses Abschieds einen Beitrag geleistet haben!

Wie geht es weiter?

Die Bistumsleitung und auch Kurat Hans Schweiger sind mit einer Ordensgemeinschaft im Gespräch. Die bisherigen Begegnungen mit dieser Ordensgemeinschaft stimmen mich sehr hoffnungsvoll. Mit einer offiziellen Mitteilung von Seiten des Erzbischöflichen Ordinariates ist bald zu rechnen.

Kurat Hans Schweiger

3. Link zum Vortrag von Kurat Schweiger über den Wallfahrtsort Birkenstein am 17.5.21

Kurat Schweiger Vortrag Radio Horeb

 

Denn der HERR, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; er wird dich nicht verlassen.

5. Mose 4,31